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1951

Erster Fünfjahresplan

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Grundsteinlegung im Hüttenkombinat Ost-Auftakt zum Fünfjahresplan am Neujahrstag 1951.

Auf dem III. Parteitag der SED 1950 wurde auch der erste Fünfjahresplan beschlossen. Er sollte von 1951 bis 1955 gelten. Dieser Plan gab, ganz nach sowjetischem Vorbild, feste Ziele für die gesamte Wirtschaft der Jahre 1951 bis 1955 vor. Mit dem 1. Januar 1951 begann der erste Fünfjahresplan.

Umstellung nach sowjetischem Muster

In der Sowjetunion galten Fünfjahrespläne bereits seit 1928. In der DDR hatte man 1949 zunächst einen Zweijahresplan entworfen, der für 1949 und 1950 galt. Nun stellte man das System um. So wie die Struktur der Partei SED nach dem Vorbild der Sowjetunion geändert wurde, wurde auch der sowjetische 5-Jahres-Rhythmus der Planwirtschaft übernommen.

Ziele des ersten Fünfjahresplans

Für jeden einzelnen Industriezweig (wie z. B. Textilindustrie, Chemische Industrie, Elektrotechnik) wurde genau festgelegt, um wie viel Prozent er seine Produktion bis 1955 steigern sollte. Vor allem die Schwerindustrie war gefordert, denn sie sollte sogar um 50 Prozent gesteigert werden. Notwendig dafür war auch die Qualifizierung neuer Arbeiter in großem Umfang. 7,6 Millionen Menschen sollten 1955 in der Volkswirtschaft beschäftigt sein, das wären 890.000 Personen mehr als 1950.

In der Landwirtschaft betrug die Vorgabe 25 Prozent. Die Ernte und die Viehzucht sollten die Versorgung der Bevölkerung aus eigenen Quellen gewährleisten. Auch hier waren die Vorgaben genau festgelegt. 17 Millionen Kartoffeln sollten im Jahr 1955 geerntet werden, außerdem knapp 7 Millionen Tonnen Zuckerrüben oder 7,3 Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte.

Mehr zum Wirtschaftssystem der DDR.


 
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